Meta Connect 2026: Muse AI, neue Hardware und mehr
Auf der diesjährigen Meta Connect 2026 hat Mark Zuckerberg einen gewaltigen strategischen Schwenk verkündet: Mehr KI, mehr Hardware, weniger Metaverse.
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Der Fokus von Meta rückt ein Stück weit vom reinen Metaverse ab und konzentriert sich massiv auf künstliche Intelligenz, speziell auf das neue KI-System Muse AI. CEO Zuckerberg betonte, dass eine Personal Superintelligence nicht nur zuerst kommen, sondern auch deutlich wichtiger werden würde. Zentraler Dreh- und Angelpunkt für diese KI ist nicht nur Software, sondern direkt ins Leben integrierte Hardware. So kündigte Meta das sogenannte Muse Charm an, ein kleines Gadget für den Schlüsselbund, das im Dezember erscheint und als ständiges Sprachrohr zum KI-Agenten dient. Fast wie ein Tamagotchi, aber auf Steroiden! Muse erhält obendrein die Fähigkeit zu Echtzeit-Gesprächen, kann einen Mac-Computer fernsteuern, bekommt eine eigene E-Mail-Adresse und soll künftig nahtlos mit Diensten wie Walmart, Expedia, Notion oder GitHub verknüpft sein. Die aufsehenerregendste Hardware-Enthüllung waren zweifelsohne die hochpreisigen Meta VR Glasses, die im Frühjahr 2027 für stolze 1.299,- US-Dollar erscheinen. Das Besondere: Die Brille wiegt gerade einmal rund 100 Gramm und ist somit um ein Vielfaches leichter als bisherige Headsets wie die Quest 3. Um dieses Fliegengewicht zu erreichen, greift Meta auf einen genialen Kniff zurück: Ein externer Puck, der sich per Kabel an der Kleidung, in einer Hosentasche oder einer Tasche befestigen lässt, beherbergt den brandneuen Qualcomm Snapdragon Reality Elite-Chip sowie den Akku und Speicher.
Die Brille selbst brilliert mit 5K-Micro-OLED-Displays und Dolby Atmos. Zudem bietet sie als weltweit erstes VR-Gerät eine IMAX-Enhanced-Zertifizierung: Disney+, HBO Max und Paramount+ werden künftig 3D-Kinofilme direkt in die Brille streamen. Anstatt physischer Controller wird die Brille allein durch fortgeschrittenes Hand- und Augen-Tracking gesteuert, wobei zum Launch bereits über 75 Games allein per Gestensteuerung unterstützt werden sollen. Abgerundet wurde die Präsentation durch die Neuauflagen der Smart Glasses. Die Ray-Ban Meta Gen 3 startet ab 449,- US-Dollar und punktet mit einem Array aus sechs Mikrofonen, das unglaubliche 90 Prozent der Hintergrundgeräusche herausfiltern soll. Für die wachsende Sorge um den Datenschutz hat Meta obendrein die sogenannten Ray-Ban Meta Audio vorgestellt, das sind Brillen, die gänzlich auf eine integrierte Kamera verzichten und sich rein auf stylisches Design, 12 Stunden Akkulaufzeit (48 Stunden via Case) und Audio-Features konzentrieren. Für Aufsehen sorgte zudem eine baldige, FDA-geprüfte Gesundheits-Funktion: Über ein 149,- US-Dollar teures Software-Add-on werden ausgewählte Meta-Brillen künftig zu vollwertigen Hörgeräten für Menschen mit leichter bis mittlerer Schwerhörigkeit umfunktioniert. Es scheint, als würde sich Meta langsam zum Anführer im KI-Wettrennen mausern, was die Gerätschaften angeht. Aber ob sich das wirklich durchsetzen wird?