Google präsentiert neues Pixel Line-Up für 2026

von Daniela Fussy 12.08.2026

Mit der neuen Pixel-Generation bringt Google ein Line-Up auf den Markt, das Leistung, intelligente KI-Funktionen und ein modernes Design miteinander verbindet. Vom vielseitigen Pixel 11 über die leistungsstarken Pro-Modelle bis hin zum faltbaren Pixel 11 Pro Fold bietet Google für unterschiedliche Ansprüche eine hervorragende Lösung. Dabei steht vor allem eines im Mittelpunkt: Technologie, die nicht nur leistungsstark ist, sondern den Alltag einfacher und smarter macht.

Schon neugierig?

Pixel 11: Leistung, Ausdauer und Kamera auf einem neuen Level

Mit dem Pixel 11 legt Google bei den wichtigsten Disziplinen ordentlich nach. Im Zentrum steht der Tensor G6, der laut Hersteller der schnellste und leistungsstärkste Chip ist, den ein Gerät der Reihe bisher bekommen hat. Unterstützt wird er von 12 GB RAM und 256 GB Speicher in der Basisversion. Das Ergebnis soll ein Smartphone sein, das auch bei anspruchsvollen Aufgaben, Multitasking und rechenintensiven Anwendungen genügend Reserven hat – und dabei trotzdem nicht schon nach einem halben Tag nach der Steckdose verlangen.

Denn auch beim Akku gibt es Grund zur Freude: Die neuen Geräte sollen mehr als 30 Stunden durchhalten und lassen sich in rund 30 Minuten auf 55 Prozent laden. Wer lieber kabellos lädt, profitiert von 25W Qi2.2, womit der Ladevorgang bis zu 25 Prozent schneller sein soll als bei der vorherigen Generation. Ein kurzer Ladestopp während des Frühstücks oder vor dem Verlassen des Hauses kann damit bereits einen spürbaren Unterschied machen und gibt mehr Freiheit über den Tag hinweg.

Auf der Rückseite der Pixel-Geräte gibt es neben den Kameras ein neues Feature namens HiLight – ein kleines Licht, das helfen soll den Smartphone-Gebrauch bewusster zu gestalten. Mit HiLight lassen sich wichtige Informationen wahrnehmen, ohne das Smartphone überhaupt in die Hand nehmen zu müssen. Für Anrufe von bevorzugten Kontakten können beispielsweise individuelle Farben eingestellt werden, sodass man schon anhand des Signals erkennt, wer gerade anruft. Ein kleines Detail, das im Alltag erstaunlich praktisch werden könnte – gerade dann, wenn das Smartphone gerade außer Reichweite liegt bzw. man bewusst nur für Notfälle erreichbar sein und das digitale „Grundrauschen“ ausblenden möchte. Ab 999,- Euro (256 GB) seid ihr mit von der Partie, 512 GB kosten euch 1.129,- Euro.

Pixel 11 Pro & Pro XL: Noch mehr Leistung

Wer noch mehr Leistung möchte, bekommt mit der Pro-Version das volle Paket. Hier arbeitet ebenfalls der Tensor G6, während der Arbeitsspeicher auf bis zu 16 GB RAM steigt. Der Speicher startet auch hier bei 256 GB, die Akkulaufzeit bleibt bei mehr als 30 Stunden und beim Schnellladen geht es sogar noch ein Stück weiter: In etwa 30 Minuten sollen bis zu 75 Prozent Akkuladung möglich sein. Kabellos unterstützt die Pro-Version ebenfalls 25W Qi2.2 und soll damit bis zu 29 Prozent schneller laden als die vorherige Generation. Auch beim Design setzen die Pixel Pro auf mehr Auswahl. Das Pixel 11 Pro kommt in zwei Größen mit 6,3 und 6,8 Zoll und ist in den Farben Canyon, Fog, Olive und Obsidian erhältlich.

Bei den neuen Pixel Pro soll es sich um die bisher robustesten Geräte der Reihe handeln. Dafür sorgt unter anderem Corning Gorilla Glass Victus 2, das gemeinsam mit der widerstandsfähigen Konstruktion für besseren Schutz im Alltag sorgt. Die Smartphones sind sturzresistent sowie staub- und wasserbeständig, während das Super Actua Display doppelt so kratzfest sein soll wie zuvor. Das ist genau die Art von Upgrade, die man vielleicht erst dann zu schätzen weiß, wenn das Smartphone einmal unsanft auf dem Boden landet.

Das große Highlight dürfte für viele allerdings wieder die Kamera sein. Die nächste Generation der preisgekrönten Pro-Kamera bringt ein vielseitiges Setup mit, das von alltäglichen Schnappschüssen bis hin zu weit entfernten Motiven möglichst wenig Grenzen setzen soll. Die 50-MP-Weitwinkelkamera arbeitet mit einem 1x-Zoom, bietet 2x optische Qualität und setzt auf einen großen 1/1,3-Zoll-Sensor. Ergänzt wird sie durch eine 48-MP-Ultraweitwinkelkamera mit 0,5x Zoom und Makrofokus, die sowohl für weitläufige Landschaften als auch für Aufnahmen aus nächster Nähe geeignet ist.

Für Porträts und Selfies steht eine 42-MP-Frontkamera mit 103 Grad Sichtfeld und Autofokus bereit. Auf der Rückseite übernimmt eine 48-MP-Telekamera die Rolle für entfernte Motive. Sie bietet 5-fachen optischen Zoom, eine Bildqualität auf bis zu 10-fachem Zoom und nutzt einen größeren 1/1,95-Zoll-Sensor, der rund 30 Prozent mehr Licht aufnehmen soll. Das Highlight ist der 120-fache Pro Zoom, mit dem selbst weit entfernte Motive ins Visier genommen werden können. Natürlich ist ein solcher Zoom vor allem dann spannend, wenn die Software die zusätzlichen Bildinformationen auch sinnvoll verarbeitet – und genau hier soll die neue Generation ebenfalls deutlich zulegen.

Besonders interessant wird das bei wenig Licht. Mit Instant Night Sight sollen Nachtaufnahmen bis zu 4,5-mal schneller aufgenommen werden können. Statt lange auf die Verarbeitung zu warten, soll das Smartphone also deutlich schneller zum fertigen Foto kommen – ohne dabei auf die Vorteile der Night-Sight-Verarbeitung zu verzichten. Gerade spontane Aufnahmen in dunklen Straßen, Restaurants oder bei Abendveranstaltungen könnten davon profitieren.

Damit präsentiert sich die neue Generation der Pixel Pro als Smartphone, bei dem nicht ein einzelnes Feature im Mittelpunkt steht. Stattdessen greifen Leistung, Ausdauer, Robustheit und Kamera ineinander. Der Tensor G6 liefert die nötige Power, das widerstandsfähigere Design soll den Alltag entspannter machen und das Kamerasystem reicht vom Makrofoto bis zum extremen 120-fachen Zoom. Zusammen mit den hellen Super-Actua-Displays, cleveren Funktionen wie HiLight und den deutlich schnelleren Ladezeiten entsteht ein Gesamtpaket, das ziemlich klar zeigt, wohin die Reise geht: mehr Leistung, mehr Möglichkeiten und weniger Kompromisse. Auch der Preis zeigt klar in diese Richtung: Ein Pro-Modell startet ab 1.199,- Euro (256 GB) und ein Pro XL-Modell bei 1.399,- Euro (256 GB). Die größeren Modelle mit 512 GB (1.329,- respektive 1.529,- Euro) und 1 TB (1.589,- respektive 1.789,- Euro) kosten natürlich mehr!

Pixel 11 Pro Fold: Faltbar, ohne Kompromisse

Das neue Pixel 11 Pro Fold will zeigen, dass ein Foldable längst nicht mehr nur ein Smartphone mit zusätzlichem Scharnier sein muss. Stattdessen kombiniert es ein robustes Design, starke Performance und zwei Displays, die auch beim Aufklappen keine Kompromisse machen. Laut Hersteller ist das neue Pixel 11 Pro Fold dreimal widerstandsfähiger als sein Vorgänger und kommt mit IP68-Zertifizierung, wodurch es zuverlässig gegen Staub und Wasser geschützt ist. Besonders spannend ist die neue Rückseite aus einem speziell entwickelten Verbundmaterial, das nahezu unmöglich zu brechen sein soll. Damit dürfte das Pixel 11 Pro Fold deutlich entspannter mit den kleinen Missgeschicken des Alltags umgehen können – ein wichtiger Punkt gerade bei einem Gerät, das sich aufwendig zusammenfalten lässt.

Aufgeklappt spielt das Pixel 11 Pro Fold seine größte Stärke aus: zwei Super-Actua-Displays, innen wie außen. Beide Panels sind jetzt 20 Prozent heller und damit noch besser für Filme, Serien, Fotos und Games geeignet. Egal, ob das Gerät geschlossen in der Hand liegt oder komplett aufgefaltet vor einem liegt – der Bildschirm soll immer ein echtes Entertainment-Erlebnis bieten. Gerade unterwegs könnte sich das große innere Display damit als einer der größten Vorteile des Formfaktors erweisen.

Für die nötige Power sorgt der neue Tensor G6, Googles bisher schnellster und leistungsstärkster Chip. Die TPU bietet 50 Prozent mehr Rechenleistung und verfügt über die doppelte Speicherbandbreite, während ein überarbeiteter ISP mit einem speziell entwickelten Video-Portrait-Engine die Bild- und Videoverarbeitung auf ein neues Level bringen soll. Auch bei klassischen Smartphone-Aufgaben soll der Leistungsschub spürbar sein: Die CPU ermöglicht bis zu 25 Prozent schnelleres Surfen, Apps sollen bis zu 15 Prozent schneller starten und gleichzeitig soll die Energieeffizienz um bis zu 20 Prozent steigen. Unterstützt wird der Chip von satten 16 GB RAM und 256 GB Speicher in der Basisversion – genug Reserven also, selbst wenn viele Apps gleichzeitig geöffnet sind.

Trotz der zusätzlichen Technik im Inneren soll das Pixel 11 Pro Fold nicht zum Akkufresser werden. Die Laufzeit liegt bei mehr als 24 Stunden, und in rund 30 Minuten lässt sich der Akku auf 50 Prozent bringen. Beim kabellosen Laden geht es ebenfalls voran: Mit 25W Qi2.2 lädt das Foldable rund 20 Prozent schneller als die vorherige Generation. Damit dürfte selbst ein kurzer Zwischenstopp reichen, um wieder ordentlich Energie für den restlichen Tag zu tanken.

Auch bei den Kameras macht das Device Fold keine halben Sachen. Die 48-MP-Hauptkamera setzt auf einen neuen Sensor, der die Lichtempfindlichkeit um 56 Prozent verbessert – beste Voraussetzungen für detailreichere und sauberere Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen. Dazu kommen eine 10,5-MP-Ultraweitwinkelkamera mit 120 Grad Sichtfeld und ein 10,8-MP-Teleobjektiv mit 5-fachem optischem Zoom, das digital sogar bis zu 30-fachen Super Zoom ermöglicht. Für Selfies stehen jeweils 10-MP-Kameras auf der Innen- und Außenseite bereit. So bleibt man auch im gefalteten Zustand flexibel und muss nicht erst überlegen, welche Kamera sich gerade besser eignet.

Und während Leistung und Kameras für die offensichtlichen Highlights sorgen, kümmert sich der Titan M3 Coprozessor um etwas mindestens genauso Wichtiges: die Sicherheit. Mit proaktiven Sicherheitsfunktionen soll das Pixel 11 Pro Fold Bedrohungen möglichst früh erkennen und das Smartphone besser vor Angriffen schützen. Zusammen mit der robusteren Konstruktion ergibt sich damit ein Foldable, das nicht nur spektakulär aussieht, sondern auch im Alltag einiges wegstecken können soll.

Unterm Strich ist das Pixel 11 Pro Fold vor allem eines: ein Foldable, das seine technischen Möglichkeiten ernst nimmt. Mehr Widerstandsfähigkeit, zwei hellere Displays, ein deutlich leistungsfähigerer Tensor G6, schnelles Laden und ein vielseitiges Kamerasystem machen es zu einem Gerät, das nicht nur durch seinen Formfaktor auffallen will. Es soll vielmehr zeigen, dass ein faltbares Smartphone gleichzeitig leistungsstark, ausdauernd und alltagstauglich sein kann – und genau das macht das neue Pixel 11 Pro Fold besonders spannend. Das Foldable startet ab 1.999,- Euro (256 GB) und kann auch mit 512 GB (2.129,- Euro) und 1 TB (2.389,- Euro) erstanden werden.

Pixel Watch 5: Mehr Leistung, mehr Intelligenz, mehr Fokus auf deine Gesundheit

Auch die neue Smartwatch Pixel Watch 5 bekommt ein ordentliches Upgrade und entwickelt sich dabei immer stärker vom klassischen Fitness-Tracker zum persönlichen Assistent am Handgelenk. Im Mittelpunkt stehen proaktive Vorschläge, die dank deutlich mehr Leistung direkt auf der Uhr entstehen können. Die CPU bringt 12 Prozent mehr Rechenleistung, der Arbeitsspeicher wächst um satte 50 Prozent und die erweiterte On-Device-Intelligenz arbeitet bis zu 20 Prozent schneller. Dadurch soll die Uhr nicht einfach nur auf Eingaben reagieren, sondern im richtigen Moment hilfreiche Informationen und Vorschläge liefern – möglichst direkt, ohne dass dafür ständig das Smartphone zur Hand genommen werden muss.

Besonders spannend wird das Ganze beim Sport. Mit dem neuen Workout Builder lassen sich Trainingseinheiten individueller zusammenstellen, während Audio Cues während des Workouts wichtige Informationen direkt ans Ohr liefern. Rest Timer helfen dabei, Pausen im Blick zu behalten, und auch Gewicht und Wiederholungen können direkt auf der Uhr erfasst werden. Damit wird die Pixel Watch 5 gerade beim Krafttraining deutlich interessanter und entwickelt sich zu einem echten Trainingspartner, der nicht nur Schritte zählt und Herzfrequenz misst, sondern aktiv durch das Workout begleitet.

Auch bei der Navigation wurde kräftig nachgelegt: Das neue Route Mapping soll in schwierigen Umgebungen bis zu zweimal genauer sein und laut Hersteller sogar die Apple Watch Ultra 3 und Garmin Fenix 8 Pro übertreffen. Gerade beim Wandern, Trailrunning oder in Gegenden mit schwieriger Orientierung könnte das einen echten Unterschied machen. Die Pixel Watch 5 soll also nicht nur wissen, wo man gerade ist, sondern auch zuverlässiger dabei helfen, den richtigen Weg zu finden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schlaf und der allgemeinen Gesundheit. Die Pixel Watch 5 kann die Qualität der nächtlichen Atmung analysieren und damit zusätzliche Einblicke in die Erholung während des Schlafs liefern. Dazu kommen Funktionen rund um Atemnot-Notfälle, Trends beim Blutdruck und Trends bei der Insulinresistenz. Statt einzelne Messwerte isoliert zu betrachten, geht der Ansatz stärker in Richtung langfristiger Entwicklungen und Veränderungen. Genau darin liegt der Reiz: Die Uhr soll nicht nur Daten sammeln, sondern dabei helfen, Muster im eigenen Alltag besser zu erkennen und so frühzeitig medizinische Diagnosen erleichtern, die ansonsten möglicherweise unentdeckt geblieben wären. Damit macht die Pixel Watch 5 Schritt über den „gewöhnlichen“ Fitness-Tracker hinaus zu einem Gesundheitsassistenten.

Damit macht die neue Pixel Watch 5 einen weiteren Schritt in Richtung eines wirklich intelligenten Begleiters. Mehr Rechenleistung und Arbeitsspeicher schaffen die Grundlage, On-Device-Intelligenz sorgt für schnellere und persönlichere Funktionen, während neue Trainings- und Gesundheitsfeatures den praktischen Nutzen erweitern. Ob beim Workout, auf dem Trail, während der Nacht oder einfach im Alltag – die Uhr soll immer mehr Aufgaben selbst übernehmen und dabei möglichst unauffällig im Hintergrund arbeiten. Weniger Nachschauen, mehr hilfreiche Informationen genau dann, wenn man sie braucht. Die Uhr startet ab 419,- Euro (41mm, WLAN) und kann auch um 449,- Euro (45mm, WLAN), 519,- Euro (41mm, LT) und 549,- Euro (45mm, LTE) gekauft werden. Was haltet ihr davon?

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