Hitzewelle: Fünf Tipps für den richtigen Umgang mit Lebensmitteln von Too Good To Go
Österreich schwitzt, die nächste Hitzewelle steht schon in den Startlöchern und nicht nur wir leiden unter dem Wetter. Auch Lebensmittel sind empfindlich für hohe Temperaturen und schon kleine Fehler bei Lagerung oder Transport können dazu führen, dass Essen schneller verdirbt.
In Österreich landen jährlich rund eine Million Tonnen Lebensmittel im Müll – der größte Anteil davon stammt aus privaten Haushalten. Wer Lebensmittel auch bei heißen Temperaturen richtig lagert und Überschüsse rechtzeitig nutzt oder rettet, schont nicht nur das Budget, sondern vermeidet auch Lebensmittelverschwendung.
Denn jedes weggeworfene Lebensmittel bedeutet auch verschwendete Ressourcen. Weltweit verursacht Lebensmittelverschwendung rund zehn Prozent der Treibhausgasemissionen – und damit etwa viermal so viel wie der gesamte Luftverkehr. Gleichzeitig stecken hinter jedem Lebensmittel wertvolle Ressourcen: Für ein einzelnes Ei werden rund 200 Liter Wasser benötigt, für ein Baguette etwa 155 Liter. Lebensmittelverschwendung ist daher nicht nur eine Belastung für den Geldbeutel, sondern auch für Klima und Umwelt.
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Fünf einfache Tipps für heiße Tage, die sich in jedem Haushalt umsetzen lassen
1. Bewusst einkaufen und Lebensmittel retten
Gerade bei Hitze lohnt es sich, den Einkauf an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Statt große Vorräte anzulegen, sind kleinere, regelmäßigere Einkäufe oft sinnvoller, denn bei hohen Temperaturen ist der Appetit häufig geringer und frische Lebensmittel verderben schneller. So lässt sich Lebensmittelverschwendung im eigenen Haushalt vermeiden. Wer nicht nur im eigenen Haushalt Verschwendung vermeiden möchte, kann auf Angebote von Too Good To Go zurückgreifen: Über die App werden einwandfrei genießbare Lebensmittel angeboten, die etwa in Bäckereien, der Gastronomie oder im Handel nicht mehr regulär verkauft werden können. So erhalten überschüssige Lebensmittel eine zweite Chance, anstatt im Müll zu landen und gleichzeitig findet sich oft genau das Richtige für das tägliche Kochen.
2. Kühlschrank richtig nutzen – nicht überfüllen
Getränke, Obst, frische Lebensmittel: im Sommer sind kalte Speisen und Getränke eine willkommene Abkühlung und sehr beliebt. Bei großer Hitze ist eine funktionierende Luftzirkulation jedoch entscheidend. Ist der Kühlschrank zu voll, wird nicht mehr alles gleichmäßig gekühlt. Besser: den Kühlschrank vor dem Einkauf auf Kapazitäten überprüfen, Reste aufbrauchen und kleinere Mengen einkaufen, damit alles Platz findet und ausreichend gekühlt wird.
3. Nicht alles gehört in den Kühlschrank: Empfindliches richtig lagern
Tomaten, Bananen, Mango oder Gurken verlieren bei zu niedrigen Temperaturen Aroma und Struktur. Andere Früchte wie Beeren oder Kirschen profitieren dagegen bei extremer Hitze aufgrund ihrer empfindlichen Oberfläche von guter Kühlung. Am besten werden sie ungewaschen aus der Verpackung genommen und auf einem Teller oder einer flachen Schale mit Küchenpapier im Kühlschrank gelagert. So wird empfindliches Obst nicht gequetscht und bleibt länger frisch. Der Grund: werden die Früchte vor der Lagerung gewaschen, bleibt Feuchtigkeit zurück, sie werden schneller weich und schimmeln leichter, da sich Schimmel in feuchter Umgebung schneller ausbreiten kann.
4. Schädlingen vorbeugen
Hohe Temperaturen begünstigen Schädlinge wie Motten und Fruchtfliegen. Obst deshalb am besten täglich überprüfen, rasch verzehren und bestenfalls luftdurchlässig abdecken, den Bioabfall regelmäßig leeren und Abflüsse mit heißem Wasser und Essig reinigen, um organische Rückstände zu entfernen – dort legen die Fliegen nämlich gerne ihre Eier ab. Trockene Vorräte wie Mehl, Reis oder Nüsse sollten luftdicht gelagert und neu gekaufte Packungen auf einen möglichen Befall kontrolliert werden. So haben Schädlinge deutlich schlechtere Chancen, sich auszubreiten.
5. Cooler Sommer-Funfact aus Wien
Wer an heißen Tagen spontan Abkühlung braucht, findet sogar dafür eine Lösung auf Too Good To Go: Über den Wiener Partner „Eisfabrik“ können über die Too Good To Go App überschüssige Eiswürfel-Sackerl gerettet werden.