Nothing Ear (3a) Test: Ein neuer Preis-Leistungs-Tipp
Die Nothing Ear (3a) kommen zu einer UVP von 99,- Euro. Ein überfülltes Preissegment, doch diese heben sich tatsächlich von der Masse ab!
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Über die Nothing Ear (3a)
Hersteller Nothing hat mit den Ear (3a) einen echten Geheimtipp für unter 100,- Euro im Gepäck. Die neuen True-Wireless-In-Ears (hier geht’s zur offiziellen Website) bieten nicht nur starken Sound und effektives Noise-Cancelling, sondern überraschen mit einzigartigen Aufnahme-Features, die es so bei der Konkurrenz nicht gibt. Mit einer UVP von 99 Euro positionieren sich die Kopfhörer im gehobenen Einstiegs-Segment und treten damit die Nachfolge des erfolgreichen Ear (a) an. Technisch gibt es einige spürbare Upgrades: Treiber mit dynamischer Bassverstärkung (12 mm), Bluetooth 6.0 sowie LDAC-Support für Hi-Res Audio Wireless sind mit von der Partie.
Aber auch 45 dB Hybrid Active Noise Cancellation und sechs Mikrofone für klare Anrufe gehören zur Ausstattung. Besonders hervorzuheben sind die beiden neuen Funktionen Audio Snapshot und Call Recording, die dank 32 MB internem Speicher direkt auf den Earbuds funktionieren. Das Gegenüber wird bei Aufzeichnungen automatisch informiert, und die Mitschnitte können über die Nothing X-App weiterverarbeitet, geteilt oder transkribiert werden. Mit IP54-Zertifizierung sind die Ear (3a) zudem gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Packen wir sie doch zuerst einmal aus:
Der erste Eindruck
Schon beim Auspacken wird klar: Nothing versteht sein Handwerk. Die Ear (3a) kommen in einem kompakten, durchsichtigen Case, das der typischen Nothing-Design-DNA treu bleibt. Die Ohrhörer selbst liegen federleicht in der Hand und fühlen sich hochwertig verarbeitet an. Mit den vier Farbvarianten Schwarz, Weiß, Gelb und dem neuen Pink bietet Nothing ausreichend Auswahl für unterschiedliche Vorlieben.
Die Inbetriebnahme erfolgt unkompliziert über die Nothing X-App, die für Android und iOS verfügbar ist. Einmal gekoppelt, erkennen die Earbuds das Smartphone sofort, und die Einrichtung ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Besonders positiv: Die App bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, und bevor wir uns dem Klang und den Aufgaben der Nothing Ear (3a) im Alltag widmen, reden wir über diese App.
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Zur Nothing X-App
Bei den Nothing Ear (3a) seht ihr nach dem Koppeln gleich drei Akkuständen: Links, Case und Rechts stehen im Bestfall alle auf 100 %. Direkt darunter findet ihr die Geräuschunterdrückung, die ihr in den Einstellungen Aus, Transparenz und Geräuschunterdrückung (diese unterteilt sich in Niedrig, Mittel, Hoch und Adaptiv) vornehmen dürft. Jede Änderung in diesem Modus wird entweder durch einen Bass-Drop oder ein Aufatmen quittiert, das lässt sich leider nicht abstellen.
Weiters dürft ihr das Räumliche Audio („Aus“ oder „Behoben“) aktivieren, die Aufzeichnungen einsehen und den Equalizer umstellen. Dabei findet ihr unter „Fortgeschritten“ einen 8-Band-Equalizer, mit dem sich der Sound individuell feinjustieren lässt. Einen Modus für niedrige Latenzzeit, doppelte Verbindung (danke, Bluetooth!) und die Trageerkennung nebst Passformtest, Finde meine Kopfhörer und das Umstellen der Bedienung (was passiert beim Drücken und Halten?) gibt es ebenfalls.
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Legen wir los!
Ehe man es sich versieht, greift man sehr gerne zu den Ear (3a). Die Touch-Steuerung über die Stöpsel funktioniert grundsätzlich zuverlässig, ist aber ein wenig fummelig. Besonders beim ersten Mal brauchte ich ein kleines bisschen Eingewöhnung. Die Pinch-Geste zum Auslösen von Audio-Snapshots erweist sich im Alltag als überraschend praktisch: Ein kurzer Klang-Mitschnitt von Gesprächen, Podcasts oder Musik ist damit im Handumdrehen gespeichert. Das Noise-Cancelling arbeitet effektiv und filtert einen Großteil der Umgebungsgeräusche heraus, auch wenn es nicht ganz an die Spitzenmodelle der Konkurrenz heranreicht. Im transparenten Modus bleiben Umgebungsgeräusche gut wahrnehmbar, was besonders im Straßenverkehr oder beim Einkaufen von Vorteil ist. Die sechs Mikrofone sorgen für klare Anrufe, selbst in lauter Umgebung. Eure Gegenüber verstehen stets!
Die Nothing Ear (3a) gehören ohne Zweifel zu den besten In-Ear-Kopfhörern unter 100,- Euro. Der Klang ist nach umfangreichen Anpassungen im Equalizer ausgewogen und räumlich, auch wenn die Werkseinstellungen den Sub-Bass und die oberen Mitten etwas zu stark betonen. Nach der Feinjustierung klingt der Sound natürlich und detailreich, wobei sich der Bass ein wenig in den Vordergrund drängelt, was für manche Musikgenres aber durchaus erwünscht ist. Punkten können die In-Ears mit ausdauerndem Akku, gutem ANC, hohem Tragekomfort und kompaktem Case. Die Earbuds sitzen sehr angenehm in den Ohren, und die mitgelieferten Extra-Small-Ohrstöpsel verbesserten bei mir die Passform zusätzlich. Das Spatial Audio-Feature „Räumliches Audio“ sorgt für ein recht losgelöstes Klangerlebnis, das aber bei Filmen und Spielen überzeugen kann, bei Musik eher weniger.
Was noch aufgefallen ist
So viele Stärken die Ear (3a) auch bieten, es gibt natürlich auch Kompromisse. Der Klang verändert sich je nach ANC-Modus, was bei längeren Hörsessions störend auffallen kann. Die Akkulaufzeit ist gut, allerdings ohne zu glänzen. Ohne ANC halten die Ohrhörer bis zu 10 Stunden durch, zusammen mit dem Case sind es bis zu 42 Stunden. Mit aktiviertem ANC reduziert sich die Laufzeit auf realistische fünf bis sechs Stunden am Stück und etwa 20-25 Stunden mit Case. Eine drahtlose Ladefunktion sucht ihr hier vergebens, und der Lieferumfang ist eher mager.
Die Nothing Ear (3a) überzeugen bei ganz normaler Alltagsnutzung vollkommen. Sie bieten einen sauberen Klang, effektives Noise-Cancelling und einen hohen Tragekomfort. Die Nothing X-App ist umfangreich und bietet zahlreiche praktische Funktionen, darunter den Pro-EQ für präzise Klanganpassungen. Ein, zwei Übersetzungs-Hoppalas im Deutschen sollen dabei nicht weiter stören. Die Aufnahmefunktionen für Telefonate und Videokonferenzen sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse. Besonders für Berufstätige, die häufig Calls aufnehmen müssen, oder für Content-Leute, die rasch Audio-Schnipsel festhalten wollen, sind die Features eine echte Bereicherung.
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Die Technik der Nothing Ear (3a)
Auf der Website von Nothing zu den technischen Daten der Ear (3a) finden sich beeindruckende Spezifikationen. Die dynamischen Treiber mit Bassverstärkung (12 mm) sorgen für kraftvollen Sound, unterstützt durch LDAC und Hi-Res Audio Wireless. Das 45 dB Hybrid-ANC deckt einen breiten Frequenzbereich ab und bietet rund 17 Prozent bessere Performance als die Vorgängergeneration.
Bluetooth 6.0 ermöglicht stabile Verbindungen und Dual-Device-Konnektivität für gleichzeitiges Pairing mit zwei Geräten. Die IP54-Zertifizierung schützt vor Staub und Spritzwasser, und die sechs Mikrofone gewährleisten klare Anrufe. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 10 Stunden pro Ladung (ohne ANC), mit dem Case bis zu 42 Stunden. Ein 5-Minuten-Schnellladen fügt etwa eine Stunde Wiedergabezeit hinzu.
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Ein cooler Preis-Leistungs-Tipp
Die Nothing Ear (3a) sind ein cooles Produkt, das mit cleveren Features und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Sie sprechen eine breite Zielgruppe an, von Berufstätigen über Studierende bis hin zu Musikfans, die nicht zu viel ausgeben wollen. Wer ein Upgrade von älteren True-Wireless-Earbuds sucht, wird mit diesen In-Ears definitiv glücklich. Die Kombination aus solidem Klang, effektivem ANC, langer Akkulaufzeit und den einzigartigen Aufnahme-Features macht sie zu einer attraktiven Option. Besonders für all jene, die Wert auf ein schickes Design und umfangreiche App-Funktionen legen, gibt es hiermit eine klare Empfehlung.
Die Ear (3a) schöpfen ihr Potenzial erst nach Equalizer-Anpassungen voll aus, es gibt kein drahtloses Laden und der Klang variiert je nach ANC-Modus. Und warum jede Änderung des ANC-Modus unveränderlich mit Geräuschen quittiert wird, missfällt auch. Unter dem Strich sind die Nothing Ear (3a) die richtige Wahl für alle, die solide True-Wireless-Earbuds mit einzigartigen Features suchen, ohne ein Vermögen auszugeben. Denn für den Alltag und die allermeiste Nutzung sind sie mehr als ausreichend, und somit gibt es von mir eine kalre Empfehlung in dieser Preisklasse rund um die 99,- Euro UVP.