OPPO Find X10 Pro Max Test: High-End mit allem Drum und Dran

von Mandi 21.10.2026

Mit dem Find X10 Pro Max legt OPPO ein Smartphone vor, das sich nicht mit kleinen Verbesserungen zufriedengibt. Hier gibt es viel von allem!

Über das OPPO Find X10 Pro Max

Drei 200-Megapixel-Kameras, ein riesiger Silizium-Kohlenstoff-Akku und ein aktueller MediaTek-Prozessor sollen das Gerät an die Spitze des Android-Feldes katapultieren. Ob das Gesamtpaket tatsächlich so beeindruckt wie das Datenblatt? Dank des Herstellers durften wir uns bereits wochenlang mit dem Smartphone vor seinem Release beschäftigen! OPPO positioniert das Find X10 Pro Max klar als Kamera- und Ausdauer-Flaggschiff. Das zentrale Verkaufsargument ist dabei das weltweit erste rückseitige Kamerasystem mit drei 200-Megapixel-Sensoren. Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Periskop-Teleobjektiv arbeiten jeweils mit dieser enormen Auflösung, unterscheiden sich aber bei Brennweite, Blende und Sensorgröße deutlich voneinander.

Das Find X10 Pro Max setzt auf ein flaches 6,78-Zoll-LTPO-AMOLED-Display mit 2772 × 1272 Pixeln. Die Bildwiederholrate passt sich je nach Anwendung dynamisch an und kann in bestimmten Szenarien bis zu 144 Hertz erreichen, während man für die adaptive Standardnutzung im Alltag einen Bereich von 1 bis 120 Hertz genannt bekommt. Mit bis zu 3.600 Nits Spitzenhelligkeit ist das Panel auch im Freien gut ablesbar. Die 10-Bit-Farbdarstellung verspricht außerdem weiche Farbverläufe bei Fotos, Videos und Spielen. Für Gaming und Streaming ist das eine starke Grundlage, wobei die Größe des Geräts naturgemäß ihren Tribut fordert: Ein Smartphone dieser Klasse ist kein zierlicher Begleiter, sondern eher ein mobiles Display mit Telefonfunktion. Packen wir es mal aus!

Der erste Eindruck

Das OPPO Find X10 Pro Max ist äußerst hochwertig verarbeitet, was ihr schon beim ersten Anfassen bemerkt. Der Rahmen außen ist stabil und flach, was bedeutet, dass ihr das Smartphone auf völlig geraden Ebenen auf die langen Kanten stellen könnt und es bleibt von selbst stehen. Als Smartphone macht das Gerät so weit nichts neu: Rechts befinden sich die Lautstärkeregelung und darunter der Standby-Knopf, links gibt es den Snap Key, den ihr mit einer von euch gewünschten App belegen könnt. Oben gibt es einen Auslass für Lautsprecher und Mikrofon für die Geräuschunterdrückung, und unten finden wir SIM-Kartenschacht, Speaker, Mikrofone und eine USB-C-Buchse.

Das Display an der Front wird nur von einer kreisrunden Aussparung für die Kamera unterbrochen, der Rest des Bildschirms schmiegt sich bis an den Rand. Auf der recht flachen Rückseite, mit Ausnahme der beiden obigen Inseln, befinden sich zwei Sensorengehäuse. Das kleinere ist mit LUMO Camera System beschriftet und beherbergt den LED-Blitz wie auch den Farbspektrumsensor. Auf der großen Kamera-Insel wiederum sind drei Objektive verbaut: Hauptkamera, Telekamera und Ultraweitwinkel, dazu später mehr. Das Betriebssystem ist das aktuelle ColorOS 17, und wir haben das OPPO Find X10 Pro Max in der Version CPH2913_17.0.0.92 getestet. Was soll das Ganze können?

Großes Leistungsversprechen

Das OPPO Find X10 Pro Max kommt international auf den Markt und gehört zu den ersten Smartphones mit dem neuen MediaTek Dimensity 9600 Pro. Der in einem 2 nm-Verfahren von TSMC gefertigte Chip verspricht laut OPPO bis zu 61 % mehr Energieeffizienz bei Multi-Core-Aufgaben und insgesamt 17 % mehr CPU-Leistung. Dafür setzt MediaTek auf zwei C2-Ultra-Kerne mit bis zu 4,55 GHz sowie sechs weitere Performance-Kerne, deren Frequenzen unabhängig geregelt werden können. Für anspruchsvolle Spiele sorgt die neue G2-Ultra-NX-GPU mit verbessertem Raytracing und neuronaler Grafikberechnung.

Unter längerer hoher Belastung soll sie rund 27 % mehr Leistung liefern. Die Dual-NPU teilt KI-Aufgaben zwischen hoher Rechenleistung und besonders niedrigem Energieverbrauch auf: Große Sprachmodelle sollen beim Prefill bis zu 51 % schneller verarbeitet werden, während Hintergrund-KI-Aufgaben bis zu 40 % effizienter laufen. Zusätzlich debütiert die gemeinsam entwickelte OPPO Laminar Flow Engine, die Systemressourcen und Rendering besser koordiniert und dadurch App-Starts sowie die Darstellung bei hoher Belastung flüssiger machen soll. Das sind schon ordentliche Hausnummern!

200 Megapixel, wohin man blickt

Die Hauptkamera kombiniert 200 Megapixel mit einem 1/1,3-Zoll-Sensor, einer f/1,5-Blende und optischer Bildstabilisierung. Das klingt nicht nur auf dem Papier beeindruckend, sondern schafft auch technische Reserven für detailreiche Aufnahmen, bessere Nachtbilder und verlustärmere Ausschnitte. OPPO nennt zudem einen Dynamikumfang von bis zu 17 EV für einzelne Aufnahmen. Noch spannender ist die Telekamera. Sie arbeitet ebenfalls mit 200 Megapixeln, nutzt eine Brennweite von 70 Millimetern und bietet einen dreifachen optischen Zoom. Zusätzlich soll sie bereits ab zehn Zentimetern scharfstellen können, wodurch sich das Smartphone auch für Nahaufnahmen eignet. Damit deckt das OPPO Find X10 Pro Max einen Bereich ab, für den viele Konkurrenten mehrere unterschiedliche Kameratypen kombinieren müssen.

Auch die Ultraweitwinkelkamera bleibt dem 200-Megapixel-Motto treu. Sie arbeitet mit einer Brennweite von 13 Millimetern, einer f/2,2-Blende und einem 1/1,56-Zoll-Sensor. Der Bildwinkel von 124 Grad eignet sich für Architektur, Landschaften und große Gruppen, wobei bei solchen Brennweiten die Randbereiche besonders stark von der Softwarekorrektur profitieren müssen. Der praktische Vorteil des Systems liegt weniger in der nackten Pixelzahl als in der Einheitlichkeit. Wenn alle drei Kameras eine ähnliche Detailreserve liefern, lassen sich unterschiedliche Perspektiven verwenden, ohne dass die Bildqualität beim Wechsel zwischen Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Zoom so stark auseinanderfällt. OPPO versucht damit, eine der Schwächen von Smartphone-Kameras zu beseitigen: den sichtbaren Qualitätsbruch zwischen den Objektiven.

So viel Kamera!

Bei der Farbabstimmung arbeitet OPPO erneut mit Hasselblad zusammen. Dazu kommen Funktionen wie Hasselblad Color Calibration, ein Farbspektrumsensor und die Möglichkeit, Vorschauen für eigene LUTs zu verwenden. Für ambitionierte Fotografinnen und Fotografen ist das interessant, weil sich Aufnahmen stärker an einen bestimmten Look anpassen lassen. OPPO setzt außerdem auf die DeepPix-Technologie, die den Dynamikumfang verbessern soll. Allerdings bleibt auch hier die wichtige Einschränkung bestehen: 200 Megapixel allein garantieren keine besseren Fotos. Entscheidend sind Sensorgröße, Objektivqualität, Bildverarbeitung und die Abstimmung zwischen den Kameras, und genau diese Kombination behauptet sich im Alltag gegen bewährte Kamera-Smartphones.

Bei der Videoaufnahme zeigt sich das Find X10 Pro Max besonders ambitioniert. Das Smartphone unterstützt 8K mit 30 Bildern pro Sekunde sowie 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Bemerkenswert ist außerdem, dass diese Optionen über den gesamten Brennweitenbereich hinweg möglich sind. Dolby Vision, 10-Bit-Video, LOG-Aufzeichnung und elektronische Stabilisierung sprechen klar all jene an, die ihr Smartphone nicht nur für kurze Clips verwenden. Für professionelle Produktionen ersetzt ein Smartphone natürlich keine dedizierte Kamera, doch für Reisevideos, Social Media und spontane Projekte ist diese Ausstattung ausgesprochen vielseitig. Die eigentliche Bewährungsprobe ist dabei die Wärmeentwicklung bei langen 8K- oder 4K-Aufnahmen, da hat der Hersteller vorgesorgt.

OPPO Find X10 Pro Max im Alltag

Natürlich ist das Smartphone auch ein Gerät für den Alltag, für die Praxis, ihr habt es ständig in der Hand. Als grobe Einordnung dient wie immer der Geekbench 7.1.0-Test, der uns im Testzeitraum Punktzahlen von 2584 (single), 9463 (multi) und 20537 (GPU) bescherte. Im Android-Direktvergleich bedeutet dies aktuell nicht weniger als den Spitzenplatz in sämtlichen Bereichen! Dementsprechend top verhält sich das Gerät dann auch in sämtlichen Lebenslagen, die wir ihm im mehrwöchigen Testzeitraum untergejubelt hatten. Ob es nun eine fordernde Spiele-Suite zwischen Torchlight: Infinite oder Diablo Immortal war, Foto- und Bildbearbeitungen oder schlichtweg im regulären Alltag zwischen WhatsApp-Kanälen und Social Meadia, das OPPO Find X10 Pro Max machte eine hervorragende Figur. 

Im Inneren arbeitet der MediaTek Dimensity 9600 Pro, der wie bereits gemessen mehr als nur ein besonders leistungsfähiger Top-Chip ist. Uns stehen insgesamt 12 GB Arbeitsspeicher (übrigens um bis zu 12 GB Flash-Speicher erweiterbar) und 512 GB Terabyte UFS-4.1-Speicher bereit. Damit besitzt das OPPO auch bei anspruchsvollen Spielen, umfangreicher Bildbearbeitung und vielen gleichzeitig geöffneten Apps genügend Reserven. Wi-Fi 7, Bluetooth 6.2, USB 3.2 Gen 1 über USB-C und NFC gehören ebenfalls zur Ausstattung. Für ein Gerät, das sich vordergründig an Power-User und mobile Content-Produzenten richtet, ist dieser Funktionsumfang stimmig, was sich dann halt auch beim Preis widerspiegelt. Nur die Entsperrung des Geräts mit dem Gesicht funktioniert nicht im Dunklen, das fiel auf.

Die Fotos des Smartphones

Was soll man sagen: Die Fotos des OPPO Find X10 Pro Max sind entsprechend dimensioniert. Ob ihr nun die Hauptkamera (200 MP, 24mm, f/1.5 mit OIS), das Ultraweitwinkelobjektiv (200 MP, 13mm, f/2.2 mit Autofokus) oder die Telefotolinse (200 MP, 70mm, f/2.1 mit OIS) verwendet, in den allermeisten Fällen sind die Bilder knackscharf. Damit nicht genug, je nach gewähltem Modus könnt ihr auch einen cleveren Bokeh-Effekt erzeugen, der natürlich über das hinausgeht, was die verbauten Blendenwerte hergeben. Selbst die Selfie-Kamera (50 MP, 18mm, f/2.0 mit Autofokus) spielt in der absoluten Top-Liga, was den Fokus auf das Creator-Business nur noch logischer macht. Zudem ist die starke Hardware auch eine hervorragende Grundlage für Videos, und hier ist das Smartphone ebenfalls grandios.

Tatsächliche Schwächen bei diesem Kamera-Verbund gibt es eigentlich nicht: Ob ihr nun in der Makro-Fotografie oder mitten in der Nacht unterwegs seid, die Ergebnisse des OPPO Find X10 Pro Max vermögen zu überzeugen. Da wird hier und da clever nachgeschärft, was sich in den allermeisten Szenarien äußerst positiv bemerkbar macht. Minimale Abweichungen bei der Farbtreue oder sonstigen Details sind Geschmackssache und lassen sich flugs nachbessern. Eine tatsächliche Einschränkung gibt es nur in den Extremfällen: Wenn ihr mit hohen Zoom-Faktoren ab 40x arbeitet (das Smartphone bietet bis zu 120x an), wird die KI immer aggressiver. Das ist einerseits der Schärfe und bei sich wiederholenden Mustern recht zuträglich, andererseits werden Fotos teilweise schlicht verfälscht. Aber seht selbst:

iPhone 18 Pro Max vs Find X10 Pro Max

Hier findet ihr zwei Bildergalerien zum Durchklicken, bei denen sich Fotos vom Find X10 Pro Max (jeweils das erste) und vom iPhone 18 Pro Max (jeweils das zweite) abwechseln:

Beide Bilder wurden jeweils mit 40x Zoom (der Maximalwert beim Apple-Gerät) geschossen, und ihr seht, dass sich Schärfe, Lesbarkeit von Text und teils die Farben schwer unterscheiden. Die Bilder wurden bewusst komprimiert und hier als Galerie zur Verfügung gestellt, da mit Smartphones das ohnehin den Großteil der Verwendung ausmacht. Natürlich sind die Unterschiede im unkomprimierten Format noch stärker sichtbar, es spricht aber schon Bände, wenn es selbst nach ein bis zwei Komprimierungen noch immer so prägnant ist. Der 3,28x Telephoto Hasselblad-Telekonverter (für Vorbestellungen inkludiert, kostet ansonsten etwa 500,- Euro zusätzlich) bietet euch Zoomstufen zwischen 10x und 200x an, auch hier gilt: Je höher die Zoomstufe, umso krasser der KI-Eingriff. Er ist übrigens ausschließlich im Hasselblad Hi-Res-Modus in der Kamera-App nutzbar, allerdings nicht in den anderen Modi.

Akku wie eine Powerbank

Der größte praktische Trumpf des Find X10 Pro Max ist der Akku. Hersteller OPPO nennt hierbei eine typische Kapazität von 7.150 mAh, und dabei handelt es sich um einen außergewöhnlich großen Silizium-Kohlenstoff-Akku, der deutlich über dem liegt, was bei aktuellen Premium-Smartphones üblich ist. OPPO verspricht bis zu 80 Watt kabelgebundenes Laden und bis zu 50 Watt kabelloses Laden. Der Hersteller spricht zudem von einer angestrebten Restkapazität von mehr als 80 Prozent nach fünf Jahren typischer Nutzung. Ob diese Werte im Alltag erreicht werden, hängt natürlich von Temperatur, Ladeverhalten und Software ab, die Kombination aus hoher Kapazität und schnellem Laden wirkt aber schon auf dem Papier sehr überzeugend.

Ein großer Akku bedeutet nicht nur längere Laufzeit, sondern in der Regel auch mehr Gewicht und größere Abmessungen. Als Gewicht beim Find X10 Pro Max werden rund 226 Gramm gemessen und damit mehr als beim Vorgänger. Das ist kein dramatischer Wert, wird zusammen mit dem großen Display aber in der Hand deutlich spürbar, falls man derartige Größen noch nicht gewöhnt ist. Dafür bekommt ihr ein Top-Smartphone, das sich besonders gut für lange Reisen, mobile Navigation, Streaming und ausgedehnte Gaming-Sessions eignet. Wer abends regelmäßig nach dem Ladegerät sucht, dürfte die zusätzlichen Gramm gern akzeptieren. All jene, die ein möglichst leichtes Gerät bevorzugen, werden dagegen eher zum regulär großen und bepreisten Find X10 greifen.

Was gibt es noch zu sagen?

Das Find X10 Pro Max ist zudem nach IP69 gegen Staub und Wasser geschützt. Damit ist es besser gegen Strahlwasser und anspruchsvolle Umgebungen gerüstet als viele herkömmliche Premium-Smartphones. Für Alltag, Regen und Outdoor-Einsätze (wieder perfekt für die Zielgruppe!) ist das beruhigend, auch wenn eine Schutzklasse kein Freibrief für dauerhafte Unterwasseraufnahmen ist, schon gar nicht in Salzwasser. Softwareseitig darf man dank ColorOS 17 eine umfangreiche Android-Oberfläche mit zahlreichen Kamera-, Display- und Energiesparfunktionen erwarten. Unter dem Motto Silky Smooth – Flow with AI bietet der Hersteller ein flüssiges und an jeder Ecke durch KI unterstütztes Betriebssystem an. Ein Konto bei OPPO bringt euch Zugriff auf digitale Ressourcen (Cloud-Speicher) sowie intelligente Dienste (Gesundheitsüberwachung und Systemfunktionen).

Multitasking wird dank Fluid Cloud und Luminous Effect so simpel und visuell ansprechend wie nie, während auch das Always On-Display dank Living Clock und anderen Modi stärker denn je wird. Gleichzeitig ist ColorOS 17 effizient, denn bis zu 25 % geringerer RAM-Verbrauch und bis zu 30 % weniger Rechenlast werden vom Hersteller angegeben. Übrigens ist das Gerät auf sechs Jahre lange Echtzeitnutzung ausgelegt, OPPO gibt dabei „über 90 % Smoothness“ an, selbst wenn der Speicherplatz zu 90 % belegt ist. Mit AI Mind Pilot bekommt ihr so etwas wie Claude Cowork nativ auf euer Smartphone: Ihr stellt dem Agenten einfach Aufgaben und er tut sein Möglichstes, diese Aufgaben umzusetzen. Umbenennen von lokalen Dateien, das Anlegen von Alben, Reiseplanungen und mehr sind Beispiele, was möglich sein sollte, das Gerät versucht auch, stets sinnvolle Apps-Vorschläge zu machen.

OPPO Find X10 Pro Max: Technisches

Ein Highlight jagt das nächste: Der 6,78 Zoll große AMOLED-Bildschirm bietet eine Auflösung von 2772 x 1272 (450 ppi), zwischen 1 und 144 Hz je nach Szenario, bis zu 3.600 Nits Helligkeit und einen 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display. Als Recheneinheit kommt der MediaTek Dimensity 9600 Pro zum Einsatz mit 12 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher und 512 GB UFS 4.1-Speicher. Der Akku fasst typischerweise 7.150 mAh und ist ein Silizium-Carbon-Akku, der mit bis zu 80 Watt (SUPERVOOC), mit bis zu 55 Watt (USB-PD) und bis zu 50 Watt kabellos wieder aufgeladen werden kann. In wenigen Minuten bekommt ihr so Stunden an Nutzung ganz einfach ins Gerät, das passende Netzteil vorausgesetzt! Und weil die Kameras so wichtig sind, hier die Infos zum OPPO Find X10 Pro Max:

Hauptkamera

  • Samsung SOCELL HPC
  • 200MP
  • 1/1.3“
  • DeepPix
  • 24mm
  • f/1.5 mit optischer Bildstabilisierung

Ultraweitwinkelkamera

  • Samsung ISOCELL HP5
  • 200MP
  • 1/1.56“
  • 13mm
  • f/2.2 mit Autofokus
  • 4 cm minimale Fokusdistanz

Telefotokamera

  • Samsung ISOCELL HP5
  • 200MP
  • 1/1.56“
  • 70mm
  • Periscope f/2.1 mit optischer Bildstabilisierung
  • 10 cm minimale Fokusdistanz

True Color-Kamera

  • 3.2M Multispectral Pixels
  • 24-channel
  • BSI Sensor
  • 95° FOV
  • f/2.4

Selfie-Kamera

  • Samsung ISOCELL JN5
  • 50MP
  • 1/2.75“
  • 100° Sichtfeld
  • 18 mm
  • f/2.0 mit Autofokus

Die Abmessungen des OPPO Find X10 Pro Max in Luna White betragen 161,32 x 76,57 x 8,4 mm bei einem Eigengewicht von 226 Gramm (228 Gramm sind es bei der Farbe Titanium Grey).

Einfach riesig an allen Fronten

Das OPPO Find X10 Pro Max richtet sich an all jene, die bei einem Smartphone keine einzelne Disziplin, sondern maximale Vielseitigkeit suchen. Die Kameraausstattung ist außergewöhnlich, der Akku riesig, der Prozessor leistungsfähig und das Display auf anspruchsvolle Unterhaltung ausgelegt. Hinzu kommen moderne Funkstandards, hochauflösende Videoformate und eine robuste Schutzklasse. Gigantisch sind da gleichzeitig das Gewicht von rund 230 Gramm sowie die Abmessungen, aber auch das Preisschild: Das Smartphone ist um 1.799,- Euro (UVP) mit 512 GB Speicher erhältlich, und wer das Gerät nicht vorbestellt, legt für den sinnvollen Telekonverter nochmals etwa 500,- Euro drauf. Der kleine Bruder, das OPPO Find X10, startet bei 1.299,- Euro und bekommt dafür nur 256 GB Speicherplatz.

Wie bei jedem Premium-Gerät gilt unter dem Strich auch hier: Das Preisschild ist in den Zeiten von RAM- und Chipkrise das größte Manko. Denn abgesehen davon gibt es derzeit kein Android-Gerät, das diesem Flaggschiff irgendwie gefährlich werden könnte. Die Investition klingt auf jeden Fall interessant: Die fantastische Hardware-Ausstattung trifft auf ein jahrelanges Langzeitversprechen, was die Updates und auch die Smoothness in der täglichen Nutzung anbelangt. Da wird es schwierig für die Konkurrenz, Fuß gegen einen solchen Herausforderer zu fassen, wenn man ihn nicht dramatisch beim Preis unterbieten kann. Schon allein als technisches Statement ist das OPPO Find X10 Pro Max beeindruckend, und wenn ihr das Gerät auch seiner Leistung entsprechend nutzen könnt, rechnet sich eine Anschaffung wie von selbst!

Wertung: 9.0 Pixel

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