PlayStation 6: Die selbe Taktik wie bei Xbox Series?

von Mandi 23.09.2026

Die neuesten Leaks und Analysten-Einschätzungen zur kommenden PlayStation 6 lassen auf ein wahres Hardware-Monster schließen. Doch der Preis…

Zur kommenden PlayStation 6

Ja, die neuesten Gerüchte bereiten der Community jedoch zeitgleich Sorgenfalten bezüglich des Preises. Im Fokus der Spekulationen steht der Arbeitsspeicher. Zuverlässige Leaker, darunter Kepler L2, berichten von gewaltigen 30 GB bis hin zu 32 GB GDDR7-RAM, der in der PS6 verbaut werden soll. Zum Vergleich: Die PS5 arbeitet mit 16 GB. Diese massive Aufstockung (gepaart mit einer vermuteten Speicherbandbreite von 640 GB/s) würde extrem flüssiges Gameplay und riesige, detaillierte Welten ermöglichen. Wenn dieser Speicherpool aufgrund seiner Schnelligkeit auch zwischen CPU und GPU geteilt wird, gibt es noch ganz andere Synergien, die daraus nutzbar werden. Aber die Sache hat einen großen Haken.

Denn genau diesen extrem schnellen GDDR7-Speicher benötigen auch Technologie-Giganten für ihre KI-Rechenzentren. Durch diese direkte Konkurrenz am Markt steigen die Komponentenpreise dramatisch an. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass Sony die magische Grenze von 600 US-Dollar für die Basis-Konsole bei solchen Spezifikationen kaum halten kann. In Branchenkreisen kursieren mittlerweile ernsthafte Diskussionen über einen möglichen Launch-Preis von bis zu 1.000 US-Dollar, sollte Sony die Hardware nicht subventionieren. Angeblich erwägt das Unternehmen daher eine Multi-Device-Strategie, inklusive einer etwas schwächeren, aber günstigeren PS6 Lite für etwa 350 bis 500 US-Dollar.

Touchscreen am Controller?

Auch beim Eingabegerät scheint Sony neue, mutige Wege zu gehen. Mehrere frisch aufgetauchte Patente deuten auf ein radikales Re-Design des Controllers hin:

  • Modularität & Touchscreen: Ein Patent (Nr. 20260199776 A1) beschreibt einen Controller, der das bekannte Touchpad der DualSense-Reihe durch einen abnehmbaren, kleinen Touchscreen ersetzt. Dieser soll auf einem magnetischen Raster sitzen, wodurch Spieler die Position von Sticks und dem Screen individuell anpassen können. Über den Screen (und ein Drehrad) sollen sich Menüs, Benachrichtigungen und sogar gekoppelte Smartphone-Anrufe direkt steuern lassen.
  • Der Controller als Kasse: Ein weiteres, kurioses Patent beschreibt die Möglichkeit, den PS5- oder PS6-Controller in ein Zahlungsgerät (Point-of-Sale) zu verwandeln. Über Annäherungssensoren könnte sich das eigene Smartphone mit dem Controller verbinden. Der Controller agiert dann als Brücke zur Konsole, um digitale Käufe blitzschnell und ohne mühsame Eingabe von Kartennummern abzuwickeln. Vielleicht kommt ein Dienst wie PlayStation Pay, oder so?

Wie üblich ist es aber noch zu früh, um darüber zu sinnieren, denn offizielle Bestätigungen seitens Sony stehen für all diese Leaks und Patente naturgemäß noch aus.

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